{"id":1998,"date":"2019-04-10T08:46:24","date_gmt":"2019-04-10T08:46:24","guid":{"rendered":"https:\/\/syv.undefiniert.ch\/?page_id=1998"},"modified":"2025-10-15T10:10:28","modified_gmt":"2025-10-15T08:10:28","slug":"der-yak","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/syv.ch\/de\/yaks\/der-yak\/","title":{"rendered":"Der Yak"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Yak<\/h3>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Yaks geh\u00f6ren zur Gattung Rinder und stammen aus dem Himalaya Gebirge, wo sie auf 3000 bis 5000 Meter \u00fcber Meer leben. Die Wildyaks sind sogar bis auf H\u00f6hen von 6000 Meter zu finden, wo die Temperatur acht Monate im Jahr unter Null liegt. Da die Vegetation in diesen Gebirgsw\u00fcsten sehr sp\u00e4rlich ist, legen die Yaks grosse Distanzen zur\u00fcck um ihre Nahrung zu finden und klettern in die entlegensten Winkel der Berge.<\/p>\n\n\n\n<p>Die domestizierten Hausyaks sind kleiner als ihre wilden Verwandten. Dank ihnen k\u00f6nnen die Nomaden auf den kargen Hochebenen oberhalb der Waldgrenze \u00fcberleben: der Yak gibt ihnen Milch, Fleisch, Wolle f\u00fcr Kleidung und Zelte, grobes Haar f\u00fcr Seile, Felle, Leder, H\u00f6rner und Knochen f\u00fcr Werkzeuge und Kunsthandwerk und schliesslich Dung zum Kochen und Heizen. Lange waren die Yaks das einzige Transportmittel in den Bergen und Hochebenen des Tibets und die einzigen Tiere, die schweres Gep\u00e4ck \u00fcber P\u00e4sse von 6000 Meter H\u00f6he tragen konnten und wurden deshalb \u201ethe boat of the plateau\u201c (das Boot des Hochplateaus) genannt. Yaks werden als Lasttiere, sowie auch zum Pfl\u00fcgen und Dreschen und seltener zum Reiten gebraucht. In der Literatur findet man Angaben, dass die Yaks mit einer Last von 50-80kg 20-30km pro Tag zur\u00fccklegen k\u00f6nnen, k\u00fcrzere Distanzen sogar mit Lasten bis zu 100kg \u2013 vermutlich sind diese Zahlen grossz\u00fcgig aufgerundet worden.<br>\nIn unserer eigenen Erfahrung haben wir auf einer zweimonatigen Reise einen Durchschnitt von ungef\u00e4hr 12-15km pro Tag zur\u00fcckgelegt, die Yaks trugen etwa 40kg. Bei diesem Rhythmus blieben die Yaks in guter Gesundheit und hatten genug Zeit zum Widerk\u00e4uen, Fressen und Ruhen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Yakkuh hat eine Widerristh\u00f6he von 100-120cm und wiegt zwischen 200-300kg; der Stier erreicht eine H\u00f6he von 130-150cm mit einem Gewicht von 400-600kg. Yaks haben einen ausgepr\u00e4gten Buckel beim Widerrist durch die verl\u00e4ngerten Dornforts\u00e4tze der Halswirbel und ein pferde\u00e4hnlicher Schwanz, den sie beim Galoppieren in die H\u00f6he stellen. Stirnfransen, M\u00e4hne und der lange Behang unter ihrem Bauch geben ihnen das typische Aussehen. Eine dicke Schicht Unterwolle sch\u00fctzt die Yaks im Winter vor der K\u00e4lte; im Fr\u00fchjahr verlieren sie diese Wolle, die man dann zur Verarbeitung ausb\u00fcrsten kann. Yakwolle ist weicher und ca. 10% w\u00e4rmer als Merinowolle, sie erinnert an Kaschmir, ist aber strapazierf\u00e4higer. Die Fasern sind relativ kurz, k\u00f6nnen aber mit etwas Geschick gesponnen oder zu Filz verarbeitet werden. Yaks kommen in allen Farben vor: am h\u00e4ufigsten sind schwarze, aber es gibt auch braune, silbrige, weisse und gescheckte Tiere. Die urspr\u00fcngliche Farbe des Wildyaks ist schwarz mit silbriger Nase und einem silbrigen Aalstrich. Die H\u00f6rner der Yaks sind lang und geschwungen, es existieren aber auch genetisch hornlose Yaks, die man vor allem in der Mongolei findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Yaks sind Gebirgstiere von grosser Ausdauer mit kr\u00e4ftigen Beinen und kleinen, harten Klauen, die ihnen auch auf dem Eis Halt geben. Ihre anatomische Konfiguration erlaubt ihnen sich in steilen H\u00e4ngen fortzubewegen. Stoisch, bewahren sie Ruhe in schwierigen Situationen. Sie k\u00f6nnen durch reissende Bergb\u00e4che schwimmen und baden gerne, wenn es heiss ist. Sie springen auch sehr gut und leichtf\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.yakshuloche.ch\">https:\/\/www.yakshuloche.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Yak Yaks geh\u00f6ren zur Gattung Rinder und stammen aus dem Himalaya Gebirge, wo sie auf 3000 bis 5000 Meter \u00fcber Meer leben. Die Wildyaks sind sogar bis auf H\u00f6hen von 6000 Meter zu finden, wo die Temperatur acht Monate im Jahr unter Null liegt. 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